Jedes Prepaid-Handy besitzt einen Netzcode. Damit soll erzwungen werden, dass nur die mitgelieferte Karte des Anbieters verwendet werden kann. Der Netzbetreiber subventioniert dieses Handy und möchte natürlich, dass nur über seinen Dienst telefoniert wird. Der Austausch mit einer Karte anderer Netzbetreiber funktioniert nicht.
Innerhalb desselben Netzbetreibers (zum Beispiel E+) ist ein Kartentausch möglich.
Gegen einen hohen Aufpreis oder nach einer Wartezeit von 2 Jahren erhält man den Code zum Entsperren der Netzsperre, aber das ist unrentabel, da nach dieser Frist sehr wahrscheinlich das Handy gewechselt wird.
Ein Handy ohne Sperrcode hat den Vorteil, dass Karten anderer Netzbetreiber genutzt werden können und der Verkauf des Handys oder Smartphones einfacher und zu besseren Konditionen funktioniert.
Ein Handy mit einem Sperrcode mag billig sein, man ist aber damit sehr an den vorgegebenen Netzbetreiber gebunden.
Mobiltelefone können so gesperrt werden, dass nur bestimmte Länder oder Anbieter oder Netze oder Karten akzeptiert werden.
Diese Auswahl sollte man vor einem Kauf des Handys prüfen und gegebenenfalls den Anbieter (Netzbetreiber) kontaktieren.
Hinweis: Wenn jemand es schafft, den Netzcode zu entsperren, ist das nicht strafbar, denn es betrifft sein Eigentum, er verliert aber sämtliche Garantieansprüche!



